Individueller Musikunterricht
in Engelskirchen
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Wenn du dir vorstellst Musikunterricht zu nehmen oder dich in einer Musikschule ausbilden lassen möchtest - egal auf welchem Instrument, und egal in welchem Alter - dann möchtest du doch bestimmt gerne in einer gemütlichen Atmosphäre lernen, in der du individuell nach eigenen Wünschen auf deinem Instrument ausgebildet wirst, oder?
Der Unterricht mit deinem Lehrer entspricht diesen Vorstellungen und richtet sich ganz nach den Interessen der Schüler.
Egal was für ein Lied, egal welches Genre, ob Jazz, Metal, Funk, Fusion, Reggae, Hip-Hop, Grunge, Klassik, Blues, Folklore, u.v.m,
Falls Schüler noch keine wirklichen Vorzüge eines Musikstils gefunden haben, stellt der Lehrer eine persönlich auf dich agepasste Ausbildung in den Vordergrund und bildet den Schüler auf dem jeweiliegen Instrument so aus, dass die Aufnahmeprüfung an einer Musikhochschule kein Problem mehr darstellen sollte, damit auch der Weg als Berufsmusiker eingeschlagen werden kann. Außerdem stellen die Lehrer der SGS Musicschool dem Schüler individuelle Möglichkeiten vor.
Es gibt bei uns keinerlei Vorgaben, der Lehrer und Schüler bestimmen den Untertsstoff gemeinsam, somit bist du völlig frei in deinen Entscheidungen.
Nicht nur Notenspiel, sondern auch aktives improvisieren und nachspielen von Lieblingssongs ist im Unterricht sehr beliebt.
Zielorientiertes arbeiten mit dem Instrument motiviert den Schüler von ganz alleine und das üben zu Hause macht gleich doppelt so viel Spaß!
Have fun!
Das ist aber teuer...
Immer wieder stellt sich die Frage, warum qualifizierter Musikunterricht seinen Preis hat und weshalb sich die Beiträge einer Musikschule nicht ohne Weiteres mit denen eines Sportvereins, einer Turngruppe oder eines Freizeitangebotes vergleichen lassen.
Deshalb möchten wir Ihnen gerne einen Einblick geben, was hinter einer Unterrichtsstunde an unserer Musikschule tatsächlich steckt.
Musikunterricht ist eine individuelle Ausbildung
Wer ein Instrument erlernt, besucht nicht einfach einen wöchentlichen „Spiel- und Spaßkurs“. Unsere Aufgabe als Musiklehrerinnen und Musiklehrer besteht darin, Schülerinnen und Schüler über viele Jahre hinweg systematisch musikalisch auszubilden.
Dabei geht es natürlich um die Freude an der Musik – denn ohne Freude wird niemand langfristig ein Instrument spielen. Gleichzeitig vermitteln wir jedoch eine Vielzahl von Fähigkeiten, die Schritt für Schritt aufgebaut und immer wieder individuell angepasst werden müssen.
Dazu gehören unter anderem die richtige Spiel- und Körperhaltung, instrumentenspezifische Techniken, Rhythmik, Notenlesen, Gehörbildung, musikalisches Verständnis, Zusammenspiel, Dynamik, Artikulation, Interpretation und Ausdruck. Je weiter ein Schüler fortschreitet, desto anspruchsvoller und individueller werden diese Inhalte.
Ein Musiklehrer hört während einer Unterrichtsstunde sehr genau hin und beobachtet beispielsweise: Ist der Rhythmus korrekt? Stimmen Tonhöhe und Intonation? Ist die Haltung günstig? Funktioniert die Spieltechnik? Wie ist der Anschlag? Wo entstehen unnötige Verspannungen? Wird eine musikalische Phrase verstanden? Welche Übung hilft bei einem konkreten Problem? Ist das aktuelle Stück zu leicht, zu schwierig oder genau richtig?
Aus diesen Beobachtungen entsteht der weitere Unterricht.
Jeder Schüler benötigt einen eigenen Unterrichtsweg
Musikunterricht lässt sich deshalb nur sehr begrenzt standardisieren. Zwei Schülerinnen oder Schüler gleichen Alters können nach einem Jahr Unterricht an völlig unterschiedlichen Punkten stehen.
Der eine lernt sehr schnell nach Noten, hat aber Schwierigkeiten mit dem Rhythmus. Ein anderer besitzt ein hervorragendes Gehör, benötigt jedoch mehr Unterstützung bei der Spieltechnik. Manche üben täglich, andere schaffen es aufgrund von Schule und anderen Verpflichtungen nur wenige Male pro Woche.
Die Aufgabe einer guten Lehrkraft besteht darin, darauf einzugehen und den Unterricht entsprechend zu gestalten.
Wir wählen geeignete Stücke und Übungen aus, erklären technische Zusammenhänge, erstellen oder bearbeiten Unterrichtsmaterial, begleiten die Schüler beim Üben und entwickeln Lösungen, wenn etwas nicht funktioniert. Dabei müssen wir immer wieder entscheiden, welcher nächste Schritt für genau diesen Schüler sinnvoll ist.
Das ist ein wesentlicher Unterschied zu vielen klassischen Freizeitangeboten mit größeren Gruppen.
Eine Unterrichtsstunde besteht nicht nur aus den Minuten im Unterrichtsraum
Auch wenn ein Schüler beispielsweise 30 oder 45 Minuten Unterricht erhält, besteht die Arbeit der Lehrkraft nicht ausschließlich aus dieser Zeit.
Unterricht muss vorbereitet werden. Noten und Stücke werden ausgewählt, Übungen zusammengestellt oder angepasst, Arrangements vorbereitet und teilweise selbst geschrieben. Bei moderner Musik werden Songs herausgehört, Tonarten verändert oder Stücke so bearbeitet, dass sie zum jeweiligen Leistungsstand passen.
Hinzu kommen organisatorische Aufgaben, Absprachen mit Eltern und Schülern, Unterrichtsplanung, Fortbildung sowie die Vorbereitung von Vorspielen, Konzerten, Ensembles oder anderen Veranstaltungen.
Die sichtbare Unterrichtsstunde ist deshalb nur ein Teil der Arbeit, die hinter einer musikalischen Ausbildung steht.
Qualifizierter Unterricht braucht qualifizierte Lehrkräfte
Ein guter Musiklehrer benötigt selbst viele Jahre Ausbildung und musikalische Erfahrung.
Neben der Beherrschung des eigenen Instruments braucht es pädagogische Fähigkeiten, musikalisches Fachwissen und die Fähigkeit, Fehler nicht nur zu erkennen, sondern auch deren Ursache zu verstehen und einen geeigneten Lösungsweg zu vermitteln.
Gerade bei Kindern und Jugendlichen trägt die Lehrkraft außerdem Verantwortung dafür, dass sich ungünstige Spieltechniken oder Haltungsprobleme möglichst gar nicht erst dauerhaft einschleichen.
Musikunterricht bedeutet deshalb weit mehr als gemeinsam ein paar Lieder zu spielen.
Woraus finanzieren sich die Unterrichtsbeiträge?
Auch eine Musikschule hat laufende Kosten. Aus den Unterrichtsbeiträgen müssen insbesondere die Gehälter beziehungsweise Honorare der Lehrkräfte finanziert werden. Hinzu kommen Räume und deren Unterhaltung, Heizung und Strom, Instrumente und technische Ausstattung, Wartung und Reparaturen, Versicherungen, Verwaltung, Software, Unterrichtsmaterialien sowie viele weitere laufende Betriebskosten.
Deshalb lässt sich der Beitrag für Instrumentalunterricht nicht mit einem Vereinsbeitrag von beispielsweise 20 oder 25 Euro im Monat vergleichen.
In einem Verein können sich die Kosten auf viele Teilnehmer einer Gruppe verteilen. Beim Instrumentalunterricht arbeitet dagegen häufig eine qualifizierte Lehrkraft mit nur einem Schüler oder einer sehr kleinen Gruppe.
Genau darin liegt gleichzeitig eine der großen Stärken des Musikunterrichts: Die Lehrkraft kann sich intensiv mit der persönlichen Entwicklung des einzelnen Schülers beschäftigen.
Und trotzdem soll Musik vor allem Freude machen
Bei all diesen Punkten möchten wir eines besonders betonen: Eine musikalische Ausbildung soll keineswegs trocken oder leistungsorientiert um jeden Preis sein.
Ganz im Gegenteil.
Unser Ziel ist es, fachlich fundierten Unterricht mit Freude am Musizieren zu verbinden. Kinder und Jugendliche sollen erleben, wie schön es ist, ein Instrument zunehmend zu beherrschen, einen Song plötzlich spielen zu können, an dem sie lange gearbeitet haben, gemeinsam mit anderen Musik zu machen oder bei einem Auftritt zu erleben: Das kann ich jetzt!
Diese Erfolgserlebnisse entstehen jedoch nicht zufällig. Sie sind das Ergebnis aus Unterricht, Übung, Geduld, pädagogischer Begleitung und einer kontinuierlichen musikalischen Entwicklung.
Wer sein Instrument über mehrere Jahre erlernt, nimmt deshalb nicht einfach an einem Freizeitkurs teil. Er oder sie erhält eine individuelle musikalische Ausbildung, von der viele Menschen ein Leben lang profitieren.
Und genau diese Verbindung aus fachlicher Qualität, persönlicher Betreuung und Freude an der Musik möchten wir unseren Schülerinnen und Schülern bieten.
Damit es Spaß macht!
Die Schüler der SGS Musicschool erlernen ihr Instrument mit einer ausgewogenen Intensität, so dass keine zu großen "Übungsberge" vor einem liegen. Es gibt genügend Lernstoff aber "Übungsdruck" wie zu Opa´s Zeiten gibt es bei uns nicht! (Nur auf Wunsch ;-).
Sollten einmal Schwierigkeiten beim üben Daheim entstehen, werden diese selbstverständlich in der folgenden Unterrichtsstunde umfangreich besprochen. Das Thema "Wie übe ich richtig zu Hause" sollte nicht unterschätzt werden.
Noten lernen???
Wer noch keine Noten gelernt hat oder lesen kann bekommt diese bei der SGS Musicschool schnell und unkompliziert beigebracht.
Noten sind für einen berufsbildenden Unterricht unerläßlich aber bis heute hat jeder Schüler, egal ob jung oder alt, schneller als er selbst gedacht hätte Noten verstanden und auch damit gearbeitet.
Es kommt halt darauf an wie man es erklärt bekommt! Enjoy it! Auf Wunsch können wir auch gerne bei einigen Stücken auf Noten verzichten. ;-)
Klang und Sound?
An der SGS Musicschool haben alle E-Instrumentenschüler im Unterricht ihren eigenen Übungsverstärker.
Ob im Einzel- oder auch Gruppenunterricht sollte ein klarer Sound der E-Instrumente keine Fragen offen lassen, du kannst aber auch gerne dein eigenes Equipment mit zum Unterricht bringen.
Der Einzelunterricht hat die Vorteile, dass der Schüler 100% Aufmerksamkeit vom Lehrer genießen kann was im Gruppenunterricht leider nicht möglich ist, und weil keine evtl. Störfaktoren Ensemblegespräche hinzukommen. Dies bewirkt einen hohen und schnellen Lernfaktor. Einige Schüler bevorzugen auch den Einzelunterricht, weil sie die Ruhe brauchen um sich konzentrieren zu können oder sich von den anderen beobachtet fühlen und sich dadurch nicht frei entfalten können.
Der offene Gruppenunterricht hat hingegen die Vorteile der Kommunikation untereinander und lockert das Unterrichtsklima angenehm auf, und dieses bringt einen zusätzlichen Spaßfaktor mit in den Unterricht.
Einige Schüler finden sich auch in der Gruppe besser wieder und präsentieren sich nicht so gern alleine vor dem Lehrer, und haben so die Möglichkeit ihr Lieblingsinstrument mit anderen zusammen in der Gruppe zu erlernen.
„Eine Investition in die Zielstrebigkeit“
Die Grundschulzeit, die die entscheidenden Jahre vom sechsten bis zum zwölften Lebensjahr umfasst, ist eine prägende Phase für die kognitive, emotionale und soziale Entwicklung eines Kindes. In einer Zeit, in der kurzlebige Reize und sofortige Belohnungen dominieren, ist die Fähigkeit, sich über längere Zeit auf ein Ziel zu konzentrieren, ein immer wertvolleres Gut.
Das Erlernen eines Musikinstruments in diesem Alter bietet eine einzigartige Möglichkeit, nicht nur kreative, sondern auch grundlegende charakterliche Fähigkeiten zu fördern: Disziplin und Ausdauer.
Die Bedeutung des kontinuierlichen Lernens
Das Beherrschen eines Instruments erfordert mehr als nur Talent; es verlangt kontinuierliches Üben und die Bereitschaft, Hindernisse zu überwinden. Ein vierjähriger Lernzyklus, der idealerweise in diesem Altersfenster beginnt, ermöglicht es Kindern, die Früchte ihrer Anstrengung zu ernten. Diese Phase ist lang genug, um die anfänglichen Herausforderungen zu meistern und die Freude am Fortschritt zu erleben. Ein vorzeitiger Abbruch verhindert nicht nur das Erreichen musikalischer Meilensteine, sondern nimmt dem Kind auch die wertvolle Lektion, dass sich langfristige Anstrengung auszahlt.
Entwicklung von Resilienz und Zielstrebigkeit
Regelmäßiger Instrumentalunterricht lehrt Kinder, wie sie durch regelmäßiges Üben komplexe Fertigkeiten entwickeln. Sie lernen, dass Fortschritte oft schrittweise erfolgen und nicht über Nacht. Diese Erfahrung stärkt ihre Resilienz und vermittelt ein tiefes Verständnis für den Zusammenhang zwischen Anstrengung und Erfolg. Diese mentale Stärke ist nicht auf den Musikraum beschränkt; sie ist übertragbar auf schulische Herausforderungen, sportliche Ambitionen und das gesamte spätere Leben.
Ein Plädoyer für langfristiges Engagement
In einer Welt, die immer schneller wird, bietet der Instrumentalunterricht einen Anker, der Kinder lehrt, sich auf ein langfristiges Ziel zu fokussieren. Eltern und Lehrkräfte spielen hierbei eine entscheidende Rolle, indem sie die Kinder ermutigen, auch in Phasen der Frustration nicht aufzugeben. Das Erlernen eines Instruments ist somit eine Investition, die weit über musikalische Fähigkeiten hinausgeht. Es ist eine Schule des Lebens, die unseren Kindern die wesentlichen Werkzeuge an die Hand gibt, um mit Ausdauer, Disziplin und Selbstvertrauen ihre Ziele zu verfolgen und zu erreichen.



